Bistum Osnabrück, 27. August
2010. Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück reagiert verärgert auf
Aussagen von Gewerkschaftern, die Caritas würde bis zu 70 Prozent der
Mitarbeiter auf Basis von Leiharbeit einstellen. „Wir wissen nicht, auf welche
Zahlen sich die Aussagen von IG Metall und Verdi stützen“, sagt der
stellvertretende Caritasdirektor Günter Sandfort. „Wir beschäftigen in unserem
Verband keine Leiharbeiter und vergüten unsere Mitarbeiter entsprechend der
Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes.“
Die Landesbezirksleiter der
IG Metall und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Hartmut Meine und
Siegfried Sauer, hatten beklagt, dass immer mehr Betriebe mit Leiharbeitern
arbeiteten und dass auch in Einrichtungen der Diakonie und der Caritas
inzwischen bis zu 70 Prozent der Beschäftigten einen Leiharbeiter-Status
hätten. „Zumindest für unseren Trägerbereich können wir das widerlegen“, so
Sandfort. Ihm seien keine Fälle bekannt, wo Einrichtungen oder Dienste des
Diözesan-Caritasverbandes mit Leiharbeitern agieren. „Das ist bewusst nicht
unser Ziel und höchstens in Ausnahmefällen – und dann auch nur auf befristete
Zeit – akzeptiert.“
Ihr Ansprechpartner für
weitere Informationen: Kristina Löpker, Pressesprecherin des Caritasverbandes
für die Diözese Osnabrück, Tel: 0541/34978-151.